Landesklasse Nord:

SV Zehdenick -1.FV Stahl Finow  

  

Ein S

Schützenfest verpasst

                        

Zehdenick (MZV) Fußball-Landesklassen-Vertreter SV Zehdenick 1920 hat am vergangenen Sonnabend den 1.FVStahl Finow mit 3:1 (2:0) bezwungen. Damit darf der Tabellenzweite aus Oberhavel auch am letzten Spieltag noch auf den Sprung auf Platz eins hoffen.

 

             

Allerdings seien die Chancen, dass der Tabellenführer SG Union Klosterfelde doch noch im letzten Moment entscheidende Punkte abgibt, gering, sagt Zehdenicks Manager Ronny Erdmann. Denn der Ligaprimus muss am letzten Spieltag bei eben jenem Team aus Finow antreten, dass sich im Auswärtsspiel beim SVZ nicht unbedingt als furchteinflößend präsentierte. Dennoch, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und die Havelstädter nutzten am zurückliegenden Wochenende die Gelegenheit, die Stahl-Spieler auf das Team von Klosterfelde einzustimmen.

Mit der 1:3-Pleite beim SVZ war der 1. FV jedoch noch gut bedient. Die Gastgeber ließen im Verlauf der 90 Minuten eine Vielzahl von Chancen ungenutzt. Den Auftakt im Auslassen großer Möglichkeiten machte der Zehdenicker Sebastian Milz(8.). Vom agilen Stefan Elor gut in Szene gesetzt, schoss der aus etwa zehn Metern zentraler Lage genau auf Gäste-Keeper Enrico Jürgens. Elor selbst (22./Schuss im letzten Moment geblockt) und Tim Schumacher (26./trifft den Ball an der Strafraumgrenze nicht richtig), hätten nach noch nicht einmal einer halben Stunde bereits alles klar machen können.

Dass es dann doch wenig später mit der verdienten Führung klappte, haben die Zehdenicker Stefan Kerl zu verdanken, der den Ball abgeklärt im linken unteren Toreck versenkte (28.).

Auch nach dieser Führung ließen die Hausherren nicht locker und brachten Finow immer wieder in arge Bedrängnis. Mit einem Kopfball an den Querbalken hatte Schumacher noch Pech(30.), um dann doch auf 2:0 zu erhöhen. Einen Pass in die Spitze nahm der Offensivmann mustergültig mit, ließ Keeper Jürgens aussteigen und schob dann ein.

Nach dem Wechsel benötigte der SVZ etwas Zeit, knüpfte dann aber doch nahtlos an die zuvor gezeigte Leistung an. Von Leo Wegener bedient, fand sich plötzlich Stefan Elor völlig frei vor dem gegnerischen Kasten wieder. Sein sehenswerter Lupfer über den Stahl-Torhüter brachte das standesgemäße 3:0 (60.).

Dass es dann doch noch einmal etwas knapper wurde, hatte einerseits mit dem plötzlichen Treffer der Gäste zu tun - Steven Menzels strammen Schuss ging ein Patzer des Zehdenickers Andy Rothermund voraus, der dem Finower die Kugel unbedrängt in die Beine spielte (80.). Andererseits mussten sich die Havelstädter nach wie vor den Vorwurf gefallen lassen, viel zu fahrlässig mit den Chancen umgegangen zu sein.

Am 30 Spieltag reist der SVZehdenick 1920 in der Landesklasse zum FSV Schorfheide Joachimsthal. Nur bei einem eigenen Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage des Spitzenreiters SG Union Klosterfelde beim 1. FV Stahl Finow können die Oberhaveler doch noch den Platz an der Sonne erreichen.

 

SV Zehdenick 1920: Franzen - Höpfner, Wegener, Günther, Milz, Elor, Kerl (89. Beyer), Pfefferkorn (60. Rothermund), Nebert, Michael (67. Sommerfeldt), Schumacher

        

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