(msf) Barnimliga:  Rot-Weiß Schönow – 1. FV Stahl Finow 1:2 (0:1)

 

Die Reserve des 1. FV Stahl Finowbezwang den BSV Rot-Weiß Schönow mit 2:1. Mit diesen ersten Auswärtspunkten in2013 rehabilitierte sich die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Touhsaint fürdie schwache Leistung bei Kickers Oderberg in der Vorwoche. Zudem erhalten sichdie Stahlkicker ein Fünkchen Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Trotz Dauerregens und teilweiseheftigem Wind fanden beide Teams gute Platzbedingungen vor. Finow zeigte sichgut eingestellt, ging konsequent in die Zweikämpfe und versuchte über dieMittelfeldachse Röske, Scharf und Kühn auch spielerische Akzente zu setzen. Dieerste Gelegenheit bot sich Thomas Fisahn, doch er konnte den gut getimten Passvon Scharf nicht verwerten. Kurz darauf die Führung für Stahls Reserve. TorstenRöske verwandelt einen 25-Meter-Freistoß als Aufsetzer im Schönower Kasten –0:1 (20.). Die folgenden Bemühungen des Gastgebers wurden nun meist einesichere Beute der Finower Abwehr um Libero Alexander Flecks, zumal dieManndecker Lorenz und Grams ihren Gegenspielern Molkenthin und Meik keineEntfaltungsmöglichkeiten ließen. Finow hätte nun sogar auf 2:0 erhöhen können.Nach gutem Zusammenspiel auf der rechten Seite zwischen Kühn und Fisahn landetdie folgende Flanke bei Martin Handy, der jedoch mit dem Schönower FelixLehmann zusammenprallt. Beide mussten die Partie vorzeitig mit Kopfverletzungenbeenden.

Im zweiten Durchgang versuchteSchönow, den Druck auf das Finower Gehäuse zu erhöhen. Doch Carsten Schmidterwies sich an diesem Tag als sicherer Rückhalt. Nur einmal musste er hintersich greifen. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Gästelandet der Ball eher zufällig bei Maximilian Fenk, der mit Flachschuss aus 14Metern zum 1:1-Ausgleich trifft. Die Partie wurde nun hektischer und härter,mit insgesamt drei gelben Karten blieb aber alles im Rahmen. Zehn Minuten vordem Ende können sich die Finower mal konstruktiv aus der Umklammerung befreien.Der eingewechselte Jonas Gewinner lässt drei Gegenspieler stehen und passt aufden besser postierten Roman Kühn, der zum vielumjubelten 2:1 trifft. Amkommenden Wochenende im Heimspiel gegen den Tabellenletzten FSV Groß Schönebeckwird sich zeigen, ob sich die Finower noch berechtigte Hoffnungen auf denKlassenerhalt machen können.

 

 

 

 

 

 

 Erhard Preuß   

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