Barnimliga 3.Spieltag:  1. FV Stahl Finow Reserve –  SV Lichterfelde 5:2 (2:2)


 (msf) Mit 5:2 bezwang die Reserve des 1. FV Stahl Finow den Landesklasseabsteiger aus Lichterfelde. Während den Finowern somit eine erfolgreiche Rehabilitation für die 0:7-Schlappe in der Vorwoche beim PSV Union gelang, findet sich Lichterfelde auf dem ernüchternden letzten Tabellenplatz der Barnimliga wieder.


Nach verhaltenem Beginn hatte Martin Kühn die erste Gelegenheit für die Gäste, doch sein Lupfer ging knapp am Finower Kasten vorbei. Fast im Gegenzug kam Stahl mit seiner ersten nennenswerten Torchance zum Führungstreffer. Oldie Oliver Touhsaint verwandelt nach Foul an Huhnholz den fälligen Freistoß gekonnt aus 25 Metern ins lange Eck– 1:0 (14.). Stahl blieb am Drücker und hatte durch Steven Menzel zwei gute Gelegenheiten. Umso überraschender fiel dann der Ausgleich. Lichterfeldes Libero Olaf Pospieszny schlägt einen langen Ball auf den Ex-Finower Jan Durchstecher, der ein Missverständnis zwischen Gutschmidt und Schmidt zum 1:1 nutzen kann (27.). Die Männer vom Wasserturm waren aber nicht geschockt,sondern antworteten gleich mit dem nächsten Angriff. Nach schöner Einzelleistung auf der rechten Seite flankt Denny Ludwig auf Touhsaint, der keine Mühe hat, Finow wieder in Führung zu bringen (30.). Die Partie nahm nun Fahrt auf und entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Touhsaint scheitert mit seinem Heber am aufmerksamen Brzenska, kurz darauf setzt Zobeltitz seinen Sturmpartner André Reglitzky in Szene, der die Großchance jedoch vergibt und zudem verletzungsbedingt ausscheiden musste. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff schenkt der 1. FV Stahl dann doch die Führung wieder her. Huhnholz setzt seinen eigenen Keeper mit einem Rückpass unter Druck. Im Dribbling verliert Schmidt dann die Kugel gegen Durchstecher – 2:2 (43.).

Auch im zweiten Durchgang blieb die Begegnung kurzweilig. Touhsaint verpasst zunächst mit seinem Kopfball die erneute Führung. Einen weiteren Leichtsinnsfehler der Finower Hintermannschaft lässt Martin Rossa mit seinem Schuss über das Tor ungestraft. Dann folgte der große Auftritt von Steven Menzel. Mit seinem platzierten Freistoß zum 3:2 bringt er Finow Mitte der zweiten Halbzeit auf die Siegerstraße. Diesmal wäscht Stahl scharf nach und kommt nach starker Vorarbeit von Touhsaint durch Roman Kühn zum vorentscheidenden 4:2 (71.). Während Lichterfelde zwei Chancen durch Zobeltitz und Kühn leichtfertig vergab, setzte Finow noch eins drauf. Nach feinem Pass von Lars Huhnholz erzielt Touhsaint von der Strafraumgrenze seinen dritten Treffer in diesem Spiel bzw. schon sein fünftes Tor in der laufenden Saison. Finows Trainer Dirk Bauer zeigte sich nach der Begegnung mit dem Saisonstart insgesamt zufrieden.


Finow mit: Schmidt, Gutschmidt, Flecks, Fischer, Schumacher, Kühn, Ludwig (Grams), Huhnholz, Silinski, Touhsaint, Menzel

Lichterfelde mit: Brzenska, Pospieszny, Jelonek, Jaslau, Lasner, Durchstecher, Kühn, Rannow, v. Zobeltitz (Spulsky), Reichelt, Reglitzky (Rossa)

 

 

 

 

 Erhard Preuß   

 Bauausführung GmbH 

 

           Sparkasse Barnim 

             

 

00384516