Barnimliga 5.Spieltag:  1. FV Stahl Finow Reserve –  FSV Lok Eberswalde 2:0 (1:0) 

 

(msf) Auch ihr drittes Heimspiel dieser Saison konnte die Reserve des 1. FV Stahl Finow siegreich gestalten. Im Ortsderby wurde der FSV Lok Eberswalde verdient mit 2:0 bezwungen, wobei Steven Menzel mit seinen beiden Treffern zum Matchwinner avancierte.

Die wieder stark veränderte Anfangsformation der Finower tat sich zu Beginn der Partie sichtlich schwer gegen einen sehr tief stehenden Gegner. Erst nach zehn Minuten konnten Menzel und Touhsaint mit ihren Fernschüssen für ein wenig Gefahr vor dem Lok-Kasten sorgen. Der FSV konnte sich im gesamten Spielverlauf nicht eine klare Torchance erarbeiten, was die gute und laufintensive Deckungsarbeit der Finower Defensivabteilung um Lars Huhnholz und Sven Gutschmidt verdeutlicht. Ansonsten war es das Spiel von Steven Menzel. Bei seiner ersten klaren Torchance wurde er vom Schiri noch zurückgepfiffen, da dieser den Vorteil nach Foulspiel an Scharf nicht abwartete. Kurz darauf traf er aber zum 1:0, nachdem Roman Kühn durch aggressives Pressing den Ball eroberte. Lok verstärkte danach seine Bemühungen, insbesondere die Einwechslung von Jakob Schaefer brachte bis zum Pausenpfiff noch Belebung – mehr aber auch nicht.

Nach dem Wechsel stand Lok Eberswalde höher und gestaltete die Begegnung offener. Stahl kam erst nach einem Freistoß des fleißigen Daniel Schumacher zur Chance auf die Vorentscheidung, doch Menzel und Huhnholz war doch zu überrascht, dass Lok-Keeper Kriesten auf der Linie verharrte. Auch die nächste verheißungsvolle Möglichkeit ließ Steven Menzel verstreichen. Nach Zuspiel von Huhnholz setzt er den Ball völlig freistehend rechts am Tor vorbei. Doch zehn Minuten vor Ultimo ist es dann doch soweit. Nach einer schönen Kombination über Kühn, Scharf und Ludwig setzt letzterer erneut Menzel mit feinem Pass in Szene. Dieser zeigt sich diesmal eiskalt, umspielt Kriesten und vollendet zum umjubelten 2:0. Danach bleibt Lok bis auf einen Kopfball von Klos harmlos, während Finow seine Konter über den eingewechselten Martin Handy und Oliver Touhsaint nicht konsequent zu Ende spielte. Dank dieses dritten Heimsieges finden sich die Finower nun nach fünf Spieltagen überraschenderweise im oberen Tabellendrittel wieder.


 

Finow mit: Görlitz, Grams, Huhnholz, Gutschmidt, Schumacher, Ludwig, Scharf (Handy), Kühn, Gewinner, Touhsaint (Schmidt), Menzel

Lok mit: Kriesten, Wolfgramm, Strenge, Morgenstern, Rödl, Ebert, Klos, Kremer (Musielak), Scharney (Schaefer), Gottschalk (Golombeck),  Fliegel

 

 

 

 

 

 

 Erhard Preuß   

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